Abgabefrist Wesertal Glasfaserausbau

Glasfaserausbau Wesertal – Abgabefrist 26.11.2020

Am kommenden Donnerstag dem 26.11.2020 endet die Abgabefrist für den Glasfaserausbau in den Ortsteilen Lippoldsberg und Oedelsheim. In den vergangenen Wochen waren wir damit beschäftigt viele Fragen zu beantworten und zu erklären warum der Infrastrukturausbau jetzt so wichtig für die Orte ist, welche Chancen und Möglichkeiten es bietet.

Hier geht es zu den Fragen- und Antworten

Zusammen mit der Gemeindeverwaltung und goetel haben die fünf Freiwilligen in den beiden Ortschaften, die die Ausbauquote noch nicht erreicht haben sehr viel Zeit investiert, um offene Fragen, rund um den Ausbau zu erklären und Unklarheiten zu beseitigen. 


ES HAT DOCH ERST EIN ANDERES UNTERNEHMEN HIER AUSGEBAUT. WARUM BAUT GOETEL  JETZT AUCH NOCH EINMAL AUS? 

Bei dem Ausbau des anderen Anbieters wurden nur die Leitungen zu den Hauptverteilern ausgebaut. Auf einen Ausbau mit Glasfaserleitung bis in das Haus wurde verzichtet. Übersetzt heißt das Folgendes. Die Datenautobahn geht bis zu den grauen Kästen und dann geht es auf einer Schotterpiste weiter. Wenn man jetzt in Betracht zieht, dass die Bandbreite vorhandener Internetanschlüsse über Kupferkabel heute schon oft nicht mehr ausreicht, ist es sehr einfach zu verstehen, welche Auswirkungen die schlechte Infrastruktur in der Zukunft haben wird. 


WAS BRINGT MIR DER AUSBAU ÜBERHAUPT?

Mit dem Ausbau bietet sich die Möglichkeit die eigene Immobilie mit einem zukunftsfähigen Internetanschluss auszustatten. Für immer mehr Anwendungen ist es mittlerweile eine Grundvoraussetzungen. Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig es ist über eine gute Internetanbindung zu verfügen: Homeoffice, Onlinesprechstunde, Hausnotruf, Heimautomation und Nutzung von Streamingportalen sind nur einige Beispiele aus dem heutigen Alltag.

Auch wenn man jetzt sagt „ich brauche das nicht“, sollte man darüber nachdenken, was in ein paar Jahren ist. Die Anforderungen an die Internetanschlüsse werden nicht weniger, ganz im Gegenteil! Und die Leistungsgrenzen der vorhandenen Anschlüsse und Technik ist erreicht.


ES WIRD JA SOWIESO AUSGEBAUT!

Das ist faktisch falsch. Wenn die beiden Ortsteile die Quote nicht erreichen, wird in dem jeweiligen Ortsteil nicht ausgebaut. Damit wäre eine große Chance vertan, die Attraktivität der Orte zu steigern. Gute Internetanbindung sind oft der Ausschlaggebende Grund warum eine Wohnung oder ein Haus vermietet wird.

Für den  Zuzug junger Familien spielt die Infrastruktur eine wichtige Rolle. Mobiles Arbeiten und Arbeit aus dem Homeoffice sind heute essentielle Bestandteile des Arbeitslebens. Gerade die ländlichen Räume leben vom Zuzug junger Familien. Wenn wir diese Chance jetzt versäumen wird auf lange Zeit kein anderes Unternehmen ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Damit wären die Orte nicht nur von guter Infrastruktur Abgehängt. Andere Orte wären auch deutlich attraktiver.


Die beiden Orte hatten doch schon gutes Internet.

Die Umfrage aus dem Frühjahr zeigt, dass es nicht so war. Auch wenn z.B. Oedelsheim bisher ganz gut angebunden war und auch in Lippoldsberg ein guter Fortschritt zu verzeichnen war, gibt es in den beiden Ortschaften immer noch Bereiche, die nicht gut angebunden sind. Gerade in den Ortsrandlagen ist die Anbindung mehr als unzureichend. Und wie bereits erwähnt, die alte Technik ist ausgereizt.

Was es heißt und welche Bedeutung es hat über eine unzureichende Internetanbindung zu verfügen, erfährt man, wenn man einmal nach Arenborn, Gewissenruh oder Vernawahlshausen fährt.

Wenn Lippoldsberg und Oedelsheim die Quote nicht schaffen wird sich das  Blatt schnell wenden. Dann werden aus den ehemals gut angebunden Ortsteilen die Schlusslichter.


Fragen und Bedenken über den Ausbau und die neue Technik lassen sich in einem persönlichen Gespräch oft ausräumen (auch per Telefon). Geht auf die Multiplikatoren zu und stellt eure Fragen.

Gemeinsam können wir die Orte voranbringen. Lasst euch nicht abhängen!