Teilsperrung auf der L561 zwischen Gieselwerder und Oedelsheim

L561 – Nachgefragt!

Die L561 zwischen Gieselwerder und Oedelsheim wird immer häufiger zum Gesprächsthema. Nicht nur in den sozialen Netzwerken wird der Zustand der Straße beklagt. Wer in die Ortschaften geht und zuhört stellt schnell fest, dass die teilweise, einseitige Sperrung eine erhebliche Gefahrenstelle darstellt. Immer wieder kommt es zu kleineren Unfällen. Die Vermutung, dass dort aufgrund, des gerade jetzt in den Sommermonaten erhöhten Verkehrsaufkommens etwas schlimmeres passiert liegt nahe. Nicht nur Steine auf der Fahrbahn und die Unübersichtlichkeit durch die Kurve, oft auch überhöhte Geschwindigkeit sind Auslöser für brenzliche Situationen.

Wesertal.info hat bei Hessen Mobil nachgefragt. Die Antwort dürfte in der Gemeinde nicht für Begeisterung sorgen, denn die für dieses Jahr geplante Baumaßnahme wurde verschoben. Aktuell ist man in der Planungsphase. Der Start der Baumaßnahmen verzögert sich also weiter. Die Nachfrage zu einem ungefähren Zeitplan blieb bisher unbeantwortet.

Teilweise wurde auf die Anfrage und die Hinweise, zu immer wieder auftretenden Gefährdungssituationen (Steine auf der Fahrbahn, kleinere Unfälle und Beinah-Zusammenstöße) geantwortet:

Es ist bekannt, dass sich dort gelegentlich Steine aus dem Hang lösen und den Straßenkörper treffen können. Unter anderem deshalb wurde ja die zulässige Höchstgeschwindigkeit von der Verkehrsbehörde auf 70km/h festgelegt. Die Überwachung der Geschwindigkeitsbeschränkung obliegt der Polizei, Jeder Verkehrsteilnehmer ist darüber hinaus generell angehalten, seine Geschwindigkeit der Verkehrssituation anzupassen.
Gottseidank hat es unseres Wissens auch keine Häufung von Unfällen an dieser Stelle gegeben.

Hessen Mobil

Aus Kreisen der Hofgeismarer Polizei hört man unterdessen, dass es hier anscheinend Unstimmigkeiten mit Hessen Mobil gibt, was die Situation im Bereich der Teilsperrung angeht. Sowohl die aktuelle Begrenzung der Geschwindigkeit, als auch die Durchführung der einseitigen Teilsperrung sei unzureichend (kein offizielles Statement der Polizeidienststelle HOG), heißt es hinter vorgehaltener Hand.

Bleibt also nur zu hoffen, dass nichts Schlimmeres passiert und niemand ernsthaft zu Schaden kommt.